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SMART+

SMART+ – die nächste Generation der OSRAM Smart Home Geräte

Sie kennen und mögen OSRAM Lightify? Mit SMART+ präsentiert LEDVANCE, seit 2016 neuer Eigentümer der OSRAM Lichtsparte für Allgemeinbeleuchtung, eine zu Lightify und anderen Smart-Home-Systemen kompatible Serie intelligenter Beleuchtungsanwendungen für den Innen- und Außenbereich. Die Marke OSRAM wird auch für SMART+ genutzt, um den Kunden Qualität und Kontinuität zu signalisieren. Hatten Sie bisher noch keinen Kontakt mit OSRAM Lightify Produkten oder anderen Smart-Home-Anwendungen, lassen Sie sich von der umfassenden Funktionalität begeistern.

Kompatibel zum ZigBee Standard

Smart-Home-Lösungen verschiedener Hersteller schießen aktuell wie Pilze aus dem Boden. Eine wesentliche Anforderung der Entwickler bei LEDVANCE an OSRAM SMART+ ist maximale Kompatibilität zu Geräten der Mitbewerber. Neukunden werden damit nicht auf ein System festgelegt, was die Kaufentscheidung erheblich erleichtert. Bestandskunden können neue Komponenten in eine vorhandene Installation problemlos einfügen.

Möglich wird dies durch den Standard ZigBee, eine Norm für drahtlose Netzwerke mit geringem Datenaufkommen und Reichweiten zwischen zehn und hundert Metern. Die ZigBee-Allianz wurde bereits 2002 gegründet. Der erste – mittlerweile veraltete – Standard datiert aus dem Jahr 2004. Mehr als 230 Unternehmen sind derzeit Mitglied bei ZigBee. Für die Lichttechnik wird das Profil ZigBee Light Link verwendet. Sowohl OSRAM Lightify als auch der bedeutendste Konkurrent Philips Hue unterstützten diese Spezifikation. Diverse Produktpartner haben in ihrer Software die SMART+ Produkte bereits angelegt. Das bedeutet eine deutliche Vereinfachung der Erstinstallation. Mit dabei sind zum Beispiel Schwaiger Home4You, Magenta SmartHome von der Telekom, Qivicon und SmartThings.

Das ZigBee-Signal erzielt ohne außergewöhnliche Störungen eine Reichweite von etwa dreißig Metern. Da jedes OSRAM SMART+ Gerät als Replikator dient und das Funksignal an andere Komponenten weiterreicht, können innerhalb und außerhalb von Gebäuden auch deutlich größere Abstände überbrückt werden.

 

Die SMART+ Produktfamilie

Natürlich gibt es auch unter den OSRAM SMART+ Geräten LED in der klassischen Glühbirnen-Form mit warmweißem Licht und dem vor mehr als hundert Jahren entwickelten Schraubgewinde in der normalen Größe E27 oder in Kerzenform mit dem kleinen Gewinde E14. Neben diesen Schraubsockeln sind SMART+ Leuchtmittel auch mit einem Bajonettsockel B22D und als Spot mit dem bei Halogensystemen weit verbreiteten Anschluss GU10 erhältlich.

Aber mit einfachem weißen Licht allein macht OSRAM SMART+ nicht einmal halb so viel Spaß wie mit Leuchtmitteln, die der Glühlampe nicht nur in der Energieeffizienz und der Lebensdauer weit überlegen sind, sondern ganz neue Funktionen mitbringen, die mit einem einfachen Glühfaden schlichtweg nicht möglich wären.

 

  • Dimmen gehört nicht gerade zu den Zauberkunststücken, denn das ging schon mit traditionellen Leuchtmitteln. Es war sogar viel weniger problematisch als bei LED, denn hier bedeutet Dimmbarkeit doch einen erheblichen technischen Aufwand. Die entsprechend ausgestatteten OSRAM SMART+ Produkte bringen alles, was dafür nötig ist, im Leuchtmittel selbst mit. Ohne externen Dimmer ist eine Regulierung der Helligkeit zwischen 100 % und 10 % möglich. Die Steuerung erfolgt über Smartphone, Tablet oder die programmierbaren Schalter – dazu später mehr.

 

  • Während eine Glühlampe stets warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von etwa 2700 Kelvin aussendet, können LED hinsichtlich ihrer Lichtfarbe reguliert werden. Tunable White heißt die Technik, mit der sich die Farbtemperatur zwischen warmweißen 2700 Kelvin und 6500 Kelvin, ähnlich dem bläulich-weißen Tageslicht, verändern lässt. Die Möglichkeit zum Einstellen einer Farbtemperatur ist mehr als nur Spielerei oder eine Frage des Geschmacks. Eine Änderung der Lichtfarbe bedeutet einerseits eine völlig andere Farbwahrnehmung. Für Arbeitsplatzleuchten kann die Farbe des Tageslichts zwingend erforderlich sein, zum Beispiel in Dentallabors oder wenn es um Textilien geht. Auch bei der Ausleuchtung von Messen, Kunstausstellungen und Warenpräsentationen kommt es auf eine geeignete Lichtfarbe an. Im privaten Umfeld hat Tunable White durchaus mehr als nur Wohlfühlcharakter. Erkenntnisse der Arbeitsmedizin, die neutral-weißes Licht mit 4000 Kelvin als konzentrationsfördernd einstuft, gelten ebenso für die heimische Küche oder für die Ausübung eines Hobbys am Wohnzimmertisch, bei dem es auf gutes Sehen und richtige Farben ankommt, zum Beispiel bei allen Arten von Bastel- und Handarbeiten. Ein Leuchtmittel mit Tunable-White-Funktion stellt Sie nicht vor die endgültige Entscheidung, ob Sie die Lampe über dem Wohnzimmertisch auf das warme Licht einer gemütlichen Kaffeetafel auslegen oder sich für das neutrale Weiß einer Arbeitsplatzleuchte entscheiden, damit Sie beim Stricken oder Puzzeln gut sehen können. Mit einer Geste auf dem Smartgerät wechseln Sie einfach von einem Lichtszenario zum anderen.

 

Ihr Leben ist bunt, und so möchten Sie auch das Licht? Kein Problem mit OSRAM SMART+ Leuchtmitteln, die über die Multicolor-Funktion verfügen. Rotes, grünes und blaues Licht werden so gemischt, dass über 16 Millionen verschiedene Farben entstehen – weit mehr, als das menschliche Auge selbst unter optimalen Bedingungen unterscheiden kann. Natürlich können Multicolor-Leuchtmittel auch rein weißes Licht darstellen, denn Rot, Grün und Blau in gleicher Intensität addieren sich in unserer Wahrnehmung zu Weiß.

 

Die farbigen Varianten aus der OSRAM SMART+ Familie sind nicht nur für Wohn- und Partyräume, sondern auch im Garten sehr beliebt. LEDVANCE trägt der Nachfrage Rechnung, indem der Hersteller eine Vielzahl von Produkten für den Außenbereich anbietet. Es gibt ein günstiges, leicht zu verlegendes Flexband, das mit der Schutzart IP65 staubdicht ist und dem man selbst durch Strahlwasser aus dem Gartenschlauch nichts anhaben kann. Das Lichtband Outdoor Flex Multicolor bringt deshalb farbiges Licht sicher nach draußen auf die Terrasse, entlang des Daches oder auf Gartenwege. Alternativ oder ergänzend gibt es die dekorativen Gardenpoles in verschiedenen Größen. Sie werden über Spieß oder Schraube fixiert, die Basispackung ist durch Extension Sets mehrfach erweiterbar auf insgesamt bis zu sechs Meter.

Um vorhandene Leuchten wie etwa Steh- oder Schreibtischlampen in ein Smart-Home-System zu integrieren, ist die Funksteckdose das geeignete Instrument. Die Steckdose wird per App oder Schalter ebenso bedient wie ein OSRAM SMART+ Leuchtmittel. Wird eine konventionelle Lampe einfach über eine solche Steckdose mit Strom versorgt, lässt sie sich auch in Gruppen oder Beleuchtungsszenarien einbinden.

 

Schalter für Wand und Hosentasche

Auch wenn der wesentliche Nutzen von Smart-Home-Geräten in der Bedienbarkeit aus der Ferne per App auf einem Smartphone oder Tablet besteht, ist manchmal ein simpler Lichtschalter doch einfach die praktischste Lösung. Das OSRAM SMART+ System hält dafür einen frei programmierbaren Wandschalter mit vier Tasten für insgesamt bis zu acht Funktionen – jeweils kurzer oder langer Tastendruck – bereit. Diese Funktionen sind frei programmierbar, es lassen sich also einzelne Leuchten oder ganze Gruppen ein- bzw. ausschalten, dimmen oder in der Farbe verändern. Auch komplette Szenarien können mit einem einzigen Tastendruck abgerufen werden. Der Switch spricht die anderen Systemkomponenten per Kurzstreckenfunk auf bis zu dreißig Meter an und ist damit unabhängig von Gateway und Internet. Die Online-Verbindung wird nur für die Konfiguration benötigt. Eine Magnethalterung für die Wand wird mitgeliefert, man kann den Switch aber von dort aber jederzeit abnehmen und wie eine Fernbedienung bei sich tragen. Die Stromversorgung erfolgt über eine Knopfbatterie. Bei üblicherweise etwa 25 Schaltvorgängen pro Tag hält die Batterie rund drei Jahre lang, sie kann selbstverständlich ausgewechselt werden. Eine Alternative ist der Switch Mini, der in verschiedenen Farben erhältlich ist und bei Bedarf bequem in die Hosentasche passt.

Für die automatische Schaltung von Licht ist der Bewegungsmelder OSRAM SMART+ Motion Sensor gedacht. Er ist klein, unauffällig und benötigt dank Batteriebetrieb keinen elektrischen Anschluss. Ein Klebepad hält ihn sicher an der gewünschten Wandposition. Seine Funkreichweite beträgt rund vierzig Meter, sodass auch weiter entfernte intelligente Leuchten durch die erkannte Bewegung geschaltet werden können. Der Motion Sensor mit pyrolektronischem Detektor funktioniert über eine Temperaturerkennung. Ein Unterschied zwischen Körpertemperatur und Umgebungstemperatur von 3 °C reicht, um den Schaltvorgang auszulösen.

Übrigens können OSRAM SMART+ Leuchtmittel auch über ganz normale Lichtschalter bedient werden. Sobald Strom fließt, werden die Lampen mit ihrer Grundeinstellung eingeschaltet. Werksseitig ist das warmweißes Licht mit 100 % Helligkeit, also ohne Dimmen. Die mehrfarbigen Gardenpoles leuchten als Werkseinstellung violett. Diese Vorprogrammierung ist auch nach einem Stromausfall wieder aktiv. Einzelne Elemente lassen sich auf Grundeinstellungen zurücksetzen, ohne das gesamte System neu installieren zu müssen.

 

SMART+ hört aufs Wort

Eine spannende Option ist der Betrieb von Komponenten des OSRAM SMART+ Systems über Apple HomeKit oder Amazon Alexa. Statt selbst auf den Schalter zu drücken, lassen Sie das einfach Siri oder Alexa für sich erledigen. Amazon Alexa setzt ein installiertes Gateway und smarte Lampen, LED-Strips oder Steckdosen voraus. Das Steuergerät Amazon Echo wird mit dem Gateway verbunden, und ab sofort lauschen die eingebauten Mikrofone, die Ohren von Alexa, auf Befehle wie „Alexa, schalte das Licht in der Küche ein“ oder „Alexa, dimme das Licht im Wohnzimmer“.

Siri ist ein wenig anspruchsvoller in der Zusammenarbeit mit OSRAM SMART+. Deshalb funktionieren die Sprachsteuerung und die Zusammenarbeit zwischen SMART+ und Apple HomeKit nur mit ausgewählten Komponenten. Für die Standardfunktionen ist dafür aber auch nur das Apple Device erforderlich, also iPhone oder iPad. Ein- und Ausschalten, Dimmen, Steuerung der Lichtfarbe oder der Farbtemperatur funktionieren sogar für Beleuchtungsgruppen ohne Gateway, Router oder Bridge. Richtig komfortabel wird es mit iPad oder Apple TV. Neben den gespeicherten Beleuchtungsabläufen, die sich aus der Ferne steuern lassen, sind auch Verknüpfungen mit anderen Smart-Home-Komponenten programmierbar. Wie wäre es zum Beispiel, wenn sich das Licht automatisch einschaltet, sobald die smarten Rollladen heruntergelassen werden? Die Palette der für Apple HomeKit geeigneten SMART+ Geräte soll stetig erweitert werden.

 

Lifestyle, Biorhythmus und Sicherheit

Die Möglichkeiten der Lichtsteuerung sind so vielfältig wie das Leben und unsere Stimmungen, die sich ganz nach Wunsch durch die Beleuchtung ausdrücken lassen – gemütlich oder kreativ, Lesestunde oder Party. Natürlich hat Smart Home außer mit Komfort auch etwas mit Freude an Technik zu tun. Bis der herkömmliche Lichtschalter ausgedient hat und zusammen mit dem Wählscheiben-Telefon im Museum zu bewundern ist, werden vielleicht noch Jahrzehnte vergehen. Solange können Sie mit Ihrem OSRAM SMART+ Lichtsystem nicht nur für die eigene Bequemlichkeit sorgen, sondern vor allem weniger Technik-affine Besucher mit den unzähligen Möglichkeiten und der praktischen Steuerung beeindrucken.

Ist smarte Beleuchtung also ein Produkt für Angeber oder solche, die nicht mehr von der Couch aufstehen wollen? Keineswegs! Richtiges oder falsches Licht hat handfeste gesundheitliche Konsequenzen. Die Erkenntnisse der Arbeitsmedizin in Zusammenhang mit der Lichtfarbe sind oben bereits angesprochen. Das Sonnenlicht verändert im Tagesverlauf nicht nur seine Helligkeit, sondern auch seine Farbe. Die Nachbildung von Sonnenuntergang und Sonnenaufgang per Kunstlicht können das Einschlafen unterstützen und den Start in den Tag selbst für Morgenmuffel erleichtern. Viele Kinder fühlen sich im Dunklen unwohl und wollen nicht einschlafen. Ein Nachtlicht schafft Abhilfe. Idealerweise ist es so programmiert, dass es sich über eine längere Zeitdauer unmerklich von selbst herunterdimmt bis es dann gänzlich dunkel im Zimmer ist. Oder sie lassen 10 % Restlicht einfach brennen. Dank der LED-Technik liegen die Stromkosten nur bei Bruchteilen von Cent, und die extreme Langlebigkeit von LED bedeutet trotzdem jahrelange Nutzbarkeit des Leuchtmittels.

Das Einschalten einer dezenten Flurbeleuchtung per Motion Sensor macht den nächtlichen Gang zur Toilette ungefährlich, auch wenn einmal etwas herumliegen sollte. Und der sanfte Übergang am Morgen vom warmen, gedimmten Licht zu einer Beleuchtung, bei der man sich auch vor dem Kleiderschrank zurechtfindet, ist sicher angenehmer als das Betätigen des Lichtschalters, der die Deckenlampe im Schlafzimmer unbarmherzig mit 100 % Helligkeit aufflammen lässt.

Sicherheit durch Licht ist aber mehr als nur die Sichtbarkeit möglicher Stolperfallen. Licht im Außenbereich schreckt dunkle Gestalten ab, Licht im Haus täuscht Anwesenheit vor, auch wenn in Wahrheit niemand zuhause ist. OSRAM SMART+ ergänzt damit perfekt die Sicherheitstechnik, die im Rahmen von Smart Home Einbruch-, Rauch und Wassermelder vernetzt.

 

So einfach geht es los

Der problemloseste Start mit OSRAM SMART+ ist die Aufwertung eines bestehenden Lightify-Netzes mit SMART+ Komponenten. Lightify sollte ordnungsgemäß funktionieren und durch Updates auf dem neuesten Stand sein. Bis zu fünfzig SMART+ Komponenten können einem einzigen Lightify-System zugeordnet sein, davon bis zu 15 Schalter und zehn Sensoren. Das Einbinden neuer Objekte geht über die vertraute [+] Funktion in der Lightify-App. Der Verbindungsaufbau kann bis zu drei Minuten dauern – also nicht gleich aufgeben, wenn die neue SMART+ Leuchte nicht sofort angezeigt wird.

Das Verbinden von OSRAM SMART+ Produkten mit anderen Smart-Home-Systemen funktioniert im Prinzip ebenso einfach. Auch die fremden Apps erkennen Funksignale nach dem ZigBee-Standard und besitzen in der Software eine Option, um die Absender der Signale hinzuzufügen. Die Grundfunktionen, also Schalten, Dimmen und Farbänderungen, funktionieren in aller Regel auch über die Steuerungs-App der Kooperationspartner.

 

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